The Nightingale

Cinema Obscure präsentiert in ausgewählten Kinos:

THE NIGHTINGALE
Australien 2018, R: Jennifer Kent

Jennifer Kent (THE BABADOOK) verbindet Kolonialdrama und Rachewestern auf äußerst kompromisslose und vielschichtige Weise.

Tasmanien 1825: Für die junge irische Gefangene Clare ist das Leben in der australischen Strafkolonie die Hölle. Als Leibeigene von Leutnant Hawkins ist sie permanentem Missbrauch ausgesetzt und muss schließlich sogar mitansehen, wie ihre Familie grausam ermordet wird. Getrieben von ihrem Wunsch nach Vergeltung, will sie ihre Peiniger zur Strecke zu bringen. Unterstützt wird Clare dabei von einem einheimischen Fährtenleser, mit dem sie das Schicksal der Entrechteten und ihren Durst nach Rache teilt ... 

Inspiriert von historisch verbürgten Ereignissen hat Jennifer Kent, die Regisseurin des modernen Kult-Klassikers THE BABADOOK, einen beeindruckenden und aufwändig inszenierten Rachewestern geschaffen, der sein Publikum sprachlos zurücklässt. An der Seite der grandios spielenden Aisling Franciosi ist Sam Claflin (DIE FARBE DES HORIZONTS, EIN GANZES HALBES JAHR) in einer Hauptrolle zu sehen.

Mit Aisling Franciosi, Sam Claflin, Baykali Ganambarr, Kristin Hannah... 
Laufzeit: 136 min.

Wettbewerb Filmfestspiele Venedig, Spezialpreis der Jury und Marcello-Mastroianni-Preis für Baykali Ganambarr als besten Jungdarsteller.

AACTA-Awards 2019: Beste Regie, bestes Drehbuch, bester Film, beste Hauptdarstellerin.



"THE NIGHTINGALE ist einer der besten Filme des Jahres. Er ist aber, nicht nur ob seiner Brutalität und Rohheit, sondern seiner immensen Komplexität und Vielschichtigkeit, von der FSK zurecht ausgewiesen, ein Film für Erwachsene." (Fluxkompensator)

"Nun könnte The Nightingale sich, ganz den Genrekonventionen entsprechend, in Ruhe durch diese schuldhaften Männer mähen, bis keiner von ihnen übrig ist. Doch hier bricht Kent die Konventionen auf, denn Rache allein ist sinnlos, wenn ein ganzes System gegen dich ist. Vielmehr gießt sie in diese Genrekost eine großzügige Portion langsames Arthouse-Kino, das kontempliert, sich Zeit lässt für all die Details, die soziopolitischen Zusammenhänge und Schnittstellen zwischen dem Leiden der Frauen und Kinder, seien es die indigenen oder die, die vom britischen Empire auf diese Insel verschleppt wurden." (Kino-Zeit)

"Und nicht nur die Regisseurin überzeugt mit ihrer Arbeit; die wahnsinnig guten schauspielerischen Leistungen dürfen an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben. Egal ob Aisling Franciosi in der Rolle der gepeinigten Strafgefangenen, Baykali Ganambarr als intrinsisch motivierter Begleiter oder auch Sam Claflin in seiner Darbietung als sadistischer Lieutenant – sie alle brillieren und verhelfen dem Werk zu einer niederschmetternden Authentizität." (spielfilm.de)

„Ein beklemmendes und nie selbstzweckhaft-brutales Historien-Drama mit schockierenden Horroreinschüben und drei herausragenden Hauptdarstellern.“ (Filmstarts.de)

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Tagesspiegel


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