4/10/2019

Five Fingers for Marseilles

Ab 27.06.2019 via Drop-Out Cinema in Zusammenarbeit mit Donau Film:
FIVE FINGERS FOR MARSEILLES
Südafrika 2017; DCP in Sesotho mit dt. Untertiteln! - R: Michael Matthews; mit Vuyo Dabula, Hamilton Dhlamini, Zethu Dlomo u.a.
Zwanzig Jahre ist es her, dass die „Five Fingers“-Bande die südafrikanische Stadt Marseilles aus den Händen korrupter Polizisten befreit hatten. Tau hat dafür einen hohen Preis bezahlt: wegen zweifachen Mordes musste er damals ins Gefängnis. Als er nun freikommt und nach Marseilles zurückkehrt, muss er feststellen, dass es einen neuen Feind gibt, der versucht, die Kontrolle über die Stadt zu gewinnen…
FIVE FINGERS FOR MARSEILLES ist ein postkolonial informierter Neo-Western, der schwarzafrikanische Heldenfiguren ins Bild rückt und komplett in Bantu-Sprache (Sesotho) gedreht wurde.
Südafrika während der Apartheid. Fünf jugendliche Freunde, die „Five Fingers“, führen ihren eigenen Kampf gegen das unterdrückerische System. Dabei erschießt Tau „The Lion“ zwei Polizisten und muss für zwanzig Jahre ins Gefängnis. Während der langen Haftzeit hat er sich zu einem stillen Außenseiter entwickelt. Nach der Entlassung kehrt er unerkannt nach Marseilles zurück, will dort ein neues, gewaltfreies Leben beginnen. Doch er muss erleben, dass sich eine neue Macht etabliert hat, die ihre Interessen brutal gegen die Bewohner durchsetzt. Und so muss er, eher widerwillig, erneut als Lion gegen die Autoritäten kämpfen und auf die Unterstützung seiner Freunde aus der Jugendzeit hoffen.
Der Film ist eine futuristische Parabel auf die Post-Apartheid-Gesellschaft und den Verlust politischer Ideale. Gedreht wurde dieser afrikanische Action-Western in der eindrucksvollen Bergwelt der Kapregion.

»Ein Blick auf das gegenwärtige Südafrika durch das Prisma eines Western, das ist Michael Matthews „Five Fingers for Marseilles“, der Mythen und Klischees des uramerikanischen Genres auf originelle Weise nach Afrika verlegt. In einem abgelegenen Landstrich muss sich die Bevölkerung gegen Banditen und Korruption zur Wehr setzen, die sich auch in Zeiten nach der Apartheid kaum verändert hat.« (Michael Meyns/Programmkino.de)

»Für eine Handvoll Finger mehr: Fünf schwarze Südafrikaner wollen ihren Wohnort mit Gewalt von Schurken befreien – erst vor, dann nach dem Ende der Apartheid. Im Stil von Italo-Western inszeniert Regisseur Michael Matthews ein düsteres Epos.« (kunst+film)

»Spektakulärer Ethno-Western aus Südafrika.« (Dunja Bialas/choices)

»Kommt ein Fremder in eine Stadt … Den südafrikanischen Filmemachern Michael Matthews und Sean Drummond gelingt es, eine scharfe Analyse der Gegenwart ihrer Heimat in einem veritablen Western aufgehen zu lassen.« (epd Film)








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