Komm und sieh



Spielorte:

Aachen, Raststätte
Bamberg, Lichtspiel
Berlin, Filmrauschpalast
Berlin, Kino in der Brotfabrik
Berlin, Ladenkino
Berlin, Sputnik
Berlin, Z-inema
Chemnitz, Clubkino Siegmar
Erlangen, E-Werk
Erlangen, Lamm-Lichtspiele
Essen, Eulenspiegel
Frankfurt am Main, Harmonie
Fürth, Uferpalast
Hamburg, Savoy
Hamburg, 3001 Kino
Heidelberg, Karlstorkino
Kassel, BALi Kinos
Kiel, Kino in der Pumpe
Köln, Lichtspiele Kalk
Köln, OFF Broadway
Konstanz, Zebra-Kino
Leipzig, Luru-Kino
Ludwigsburg, Staatsarchiv
Mainz, Capitol
Mannheim, Cinema Quadrat
München, Werkstattkino
Nürnberg, kommkino
Regensburg, Filmgalerie
Wien (A), Top Kino

 (Stand: 22.10.2020, aktuelle Liste siehe Spielplan)

KOMM UND SIEH

 Ab 22. Oktober bringen wir Elem Klimows surreales Kriegsfilm-Meisterwerk in neuer Restauration.  in ausgewählten Kinos. In Zusammenarbeit mit Bildstörung.

OT: Idi i smotri - UdSSR 1985, R: Elem Klimow

Weißrussland, 1943: Florja, noch mehr Kind als Jugendlicher, buddelt am Strand nach alten Gewehren, um endlich Partisan werden zu können. Als er fündig wird, lässt er sich trotz Flehens seiner Mutter rekrutieren und zieht stolz in den Kampf. Der kindliche Traum von Heldentaten und Abenteuer zerplatzt allerdings schon bei der Ankunft im Truppenlager, denn der Kommandant will ihn beim Einsatz nicht dabeihaben. Und so beginnt für ihn auf seinem Rückweg eine Odyssee, die ihn in nur wenigen Tagen mitten in die Hölle des Zweiten Weltkriegs führt.

Elem Klimows letzter Spielfilm, dessen Drehbuch von der sowjetischen Zensur wegen seiner angeblich zu schmutzigen und naturalistischen Ästhetik sieben Jahre blockiert wurde, gilt vielen als eines der letzten großen Meisterwerke des Sowjetkinos und als bester Kriegsfilm der Kinogeschichte.

Pressestimmen:

"Es gibt Gräuel, die einen den Verstand verlieren lassen, wenn man sie sieht. Und Filme, die diese Erfahrung nachvollziehen, so wie dieser Sowjetklassiker, den man dringend gesehen haben sollte." (Süddeutsche Zeitung)

„Es heißt, es sei unmöglich, einen wirklichen Anti-Kriegsfilm zu drehen, da Krieg von Natur aus aufregend ist und das Ende des Films immer den Überlebenden gehört. Niemand würde je den Fehler machen, so etwas über Elem Klimows KOMM UND SIEH zu sagen. Dieser russische Film von 1985 ist einer der niederschmetterndsten Filme aller Zeiten. Ich kenne kaum einen anderen, der das menschlich Böse schonungsloser zeigt.“ (Roger Ebert)

Weitere Besprechungen:







DCP nur russ., teilw. deutsch OmdU; Laufzeit: 144 min.